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RENÉ 
CASSELLY

Er ist der Mann, der alles kann: Zirkus-Weltmeister, Deutschlands erster Ninja-Warrior-Sieger, Tanz-Show-Gewinner bei “Let’s Dance”, Sieger beim “Das große Promibacken”, Influencer. Jetzt ist er auch Direktor der Flic-Flac-Zirkusse in Kassel und Bielefeld. 

Schon im Frühjahr 2023 hatte René Casselly darüber in einem Interview gesprochen: “Selber Direktor spielen. Sehen, was die Künstler auf die Bühne zaubern. Alles aus einer anderen Perspektive anschauen. Das wäre auch ein Traum oder Ziel für die Zukunft.” Und weil Casselly nicht nur ein Mann der Worte, sondern vor allem der Tat ist, setzt er ab diesem Winter um, was er damals aussprach. In Kassel beim “Festival der Artisten” und in Bielefeld bei der “X-MAS Show” ist er verantwortlich für alles: Künstler buchen, Show zusammenstellen, die Crew im Hintergrund führen und organisieren undundund. „Ich bin jetzt nicht nur Artist auf der Bühne, sondern habe den Zylinder und Frack an und spiele Zirkusdirektor”, sagt er. „Ich will dabei den Zirkus nicht neu erfinden, aber moderner – oder anders – machen. Ich möchte die beste Show machen, die Flic Flac je gesehen hat.”

Dazu wird Deutschlands bekanntester Zirkus-Star auch selbst noch in die Manege von Kassel steigen - und zwar mehrfach: Er wird sich mit einer überdimensionalen Kanone als menschliche Kugel über 20 Meter in die Manege fliegen lassen. Dann zeigt er eine Schleuderbrett-Nummer mit dem früheren Turn-Super-Star Fabian Hambüchen, tanzt mit seiner früheren Let’s-Dance-Partnerin Kathrin Menzinger. Doch einer der Höhepunkte in der Show wird seine wagemutige Todesrad-Nummer sein: Dabei will er einen zweifachen Rückwärtssalto präsentieren und so auch Ende Januar erneut den “Goldenen Clown”, die begehrteste Trophäe im Zirkus, beim weltbekannten Festival in Monte Carlo gewinnen. 

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Foto (c) Jörg Conrad

KATHRIN
MENZINGER

“Das ,Duo Durchgeknallt’ is back again!”

So fasst Kathrin Menzinger den Auftritt mit René Casselly in einem Satz zusammen. Die beiden haben eine gemeinsame Vergangenheit: 2022 gewannen sie das TV-Format “Let’s Dance” bei RTL, gingen mit zweimal Höchstpunktzahl an einem Abend in die Geschichte der Show ein und bekamen den Beinamen, weil ihnen keine Hebefigur und kein Stunt zu gefährlich war.

Nun treten Profi-Tänzerin Menzinger und Zirkus-Artist Casselly bei den Flic-Flac-Shows in Kassel erneut zusammen auf. Pläne, wie sie die gemeinsame Tanz-Performance mit Fabian Hambüchen und Anastasia Maruster gestalten, haben sie nach einer Pressekonferenz im “Stadtcafé” Kassel bereits geschmiedet. Kathrin Menzinger: “Dass René seinen eigenen Weihnachtszirkus übernimmt, ist ein ganz besonderer Meilenstein. Ich bin unglaublich stolz auf ihn. Für mich war sofort klar, dass ich Teil dieser Reise sein möchte. Unsere gemeinsame Geschichte ist noch lange nicht zu Ende.”

Menzinger liebt das Tanzen. Bereits im Alter von zarten drei Jahren schwebte sie mit Tutu und Ballettschläppchen übers Parkett, mit sechs startete sie zusammen mit ihrem Bruder bei Turnieren, mit 13 war sie jüngstes Mitglied der österreichischen Nationalmannschaft. Ihre Erfolge? Beeindruckend! Fünf Weltmeister-Titel, Europameisterin, dreimal Vize-Weltmeisterin.

Olympia-Gewinner Fabian Hambüchen mit René Casselly vor dem Flic Flac-Zelt

VOM RECK IN
DIE MANEGE

Olympiasieger Hambüchen tritt als Artist auf
 

Der eine ist zweifacher Zirkus-Weltmeister, der andere Turn-Olympiasieger.

Jetzt machen René Casselly (29, 2012 und 2023 Sieger des Goldenen Clowns in Monte Carlo) und Fabian Hambüchen (38, Gold am Reck 2016 in Rio) gemeinsame Sache: Hambüchen tritt ab Dezember beim “17. Festival der Artisten” auf - und zwar in allen 69 Shows.
 

Schon im März und Mai trafen sich Casselly und Hambüchen zu Trainingseinheiten. Weil sich der Turn-Star aber bei einem Sturz aus fast drei Metern Höhe am Fuß verletzte, musste die für diese Woche geplante nächste Trainingseinheit abgesagt werden.

Trotzdem wurde jetzt das Engagement von Hambüchen bekannt gegeben - bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Flic-Flac-Zelt, das probeweise und für die TÜV-Abnahme auf dem Messegelände Schwanenwiese in Kassel aufgebaut wurde. Casselly und Hambüchen werden sogar gemeinsam eine Show-Nummer mit Salti und anderen Kunststücken auf dem Schleuderbrett zeigen.

René Casselly macht einen Jubel-Salto: “Olympiasieger im Zirkus hat man nicht alle Tage. Fabi hat Bock auf eine neue Herausforderung. Ich bin mir sicher, dass es eine hammergeile Show wird. Das Schleuderbrett wird nicht nur für Fabi eine Premiere, sondern auch für mich - so etwas habe ich im Zirkus noch nie gemacht. Es ist von Vorteil, dass wir uns schon seit Jahren gut kennen und befreundet sind.”
 

Und Fabian Hambüchen freut sich so: “Ich tausche die klassische Turnhalle gegen das Zirkuszelt. Turnen ist Präzision, aber Flic Flac ist pures Adrenalin! Es ist mir eine Freude und Ehre, mit meinem Freund René Casselly gemeinsam aufzutreten. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, wo unsere gemeinsame Reise in der Manege hingeht. Mit einem Ausnahmekünstler wie René an einer Schleuderbrett-Nummer zu feilen, pusht mich noch mal auf ein ganz neues Level. Das wird absolut spektakulär. Wir werden uns gegenseitig inspirieren.“
 

Vom Reck in die Manege - was für eine ungewöhnliche tolle Geschichte.

Lets Dance Gewinner Anastasia Maruster, Fabian Hambüchen, René Casselly und Kathrin Menzinger

Let´s go
für Let´s dance StarS

Zwei TV-Stars verstärken das “17. Festival der Artisten”: Kathrin Menzinger (37) und Anastasia Maruster (28) treten bei allen 69 Shows in Kassel auf. Beide sind aus dem RTL-Format “Let’s Dance” bekannt. Menzinger gewann 2022 die Show mit Circus-Chef René Casselly, Maruster wurde mit Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen 2025 Dritte. Jetzt werden die Vier zum ersten Mal gemeinsam als Quartett in der Manege tanzen.

Kathrin Menzinger freut sich auf die Auftritte rund um Weihnachten (10.12. bis 10.1.): “Dass René seinen eigenen Weihnachtscircus übernimmt, ist ein ganz besonderer Meilenstein. Ich bin unglaublich stolz auf ihn. Für mich war sofort klar, dass ich Teil dieser Reise sein möchte. Duo Durchgeknallt is back again! Unsere gemeinsame Geschichte ist noch lange nicht zu Ende.” Als “Duo Durchgeknallt” wurden Casselly und Menzinger einst von Let’s-Dance-Moderator Daniel Hartwich bezeichnet.
 

Auch Anastasia Maruster sprüht vor Enthusiasmus: “René hat mich schon immer mit seiner Kunst und seiner Kreativität beeindruckt. Dass es dabei auch noch die erste Show in

seinem eigenen Circus ist, macht das Ganze noch emotionaler. Zu sehen, wie jemand seinen Traum verwirklicht und dabei Menschen zusammenbringt, die die Bühne und die Kunst lieben, ist etwas sehr Inspirierendes. Zudem freue ich mich riesig darauf, wieder mit Fabi zu tanzen. Wir haben bei Let’s Dance eine ganz besondere Reise erlebt.”

 

Und René Casselly, der die Shows produziert und selbst bei drei Acts zu sehen sein wird: “Kathrin und ich haben schon mehr als 500 Tänze gemeinsam getanzt – vielleicht werden daraus ja irgendwann 1.000. Für die Show planen wir zwei gemeinsame Tanz-Nummern. Mit Anastasia und Fabian entsteht außerdem ein tolles Vierergespann. Was wir auf die Bühne bringen, geht weit über klassischen Gesellschaftstanz hinaus: Es wird eine Mischung aus Performance, Artistik und akrobatischen Elementen.”

 

Am vergangenen Montag trafen sich die Vier - Menzinger, Maruster, Hambüchen und Casselly - in einem Café in der Kasseler City zu einer ersten gemeinsamen Besprechung. Was dabei herauskam, werden die Flic-Flac-Fans ab dem 10. Dezember im Circus-Zelt bewundern können.

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Foto (c) Jörg Conrad

ANASTASIA
MARUSTER

Sie durchflutet den Raum mit Sonne. “Egal, was du machst, habe einfach positive Energie”, sagt Anastasia Maruster. Bei der Pressekonferenz im Juni in Kassel steckte sie durch ihre gute Laune und ihr sympathisches Lachen alle an. Ab Dezember wird Maruster zusammen mit Fabian Hambüchen im Zirkus-Zelt tanzen. Die beiden traten bereits 2025 bei der RTL-Show “Let’s Dance” gemeinsam auf.

Tanzen, das ist das Leben von Anastasia Maruster. Sie begann mit 6. Inzwischen ist sie Profi, Weltmeisterin, Vize-Europameisterin, gibt Tanzstunden als Trainerin in Stuttgart. Im Dezember gibt es aber statt Parkett die Zirkus-Manege in Kassel. Maruster freut sich auf die Zeit: “René hat mich schon immer mit seiner Kunst und seiner

Kreativität beeindruckt. Dass es dabei auch noch die erste Show in seinem eigenen Zirkus ist, macht das Ganze noch emotionaler. Zu sehen, wie jemand seinen Traum

verwirklicht und dabei Menschen zusammenbringt, die die Bühne und die Kunst

lieben, ist etwas sehr Inspirierendes. Zudem freue ich mich riesig darauf, wieder mit

Fabi zu tanzen. Wir haben bei Let’s Dance eine ganz besondere Reise erlebt.”

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Foto (c) Joern Strojny

FABIAN
HAMBÜCHEN

Von der Olympia-Bühne in die Zirkus-Manege. Zehn Jahre nach seinem Karriere-Ende als Turn-Star wagt Fabian Hambüchen ein neues Abenteuer. Zusammen mit René Casselly wird Hambüchen bei allen 69 Shows in Kassel eine Artistik-Nummer auf dem Schleuerbrett machen: “Mit einem Ausnahmekünstler wie René an einer Schleuderbrett-Nummer zu feilen, pusht mich noch mal auf ein ganz neues Level. Das wird absolut spektakulär. Wir werden uns gegenseitig inspirieren.” Casselly lernte Hambüchen über das gemeinsame Management sowie aus gemeinsame Auftritten TV-Shows kennen. Die beiden traten sogar mal bei einem Wrestling-Wettbewerb auf “Pro7” gegeneinander an.

Im Zirkus wird Hambüchen übrigens auch tanzen - gemeinsam mit Anastasia Maruster, mit der er bei der bekannten TV-Show "Let's Dance” 2025 den dritten Platz belegte. Maruster ist ganz angetan: “Ich freue mich riesig darauf, wieder mit Fabi zu tanzen. Wir haben bei Let’s Dance eine ganz besondere Reise erlebt.”

Hambüchen ist seit über 20 Jahren ein bekanntes Gesicht in Deutschland: 2004 war er mit 16 Jahren jüngster deutscher Olympia-Athlet in Athen. 2007 feierte er den Weltmeister-Titel am Reck, 2008 gewann er Olympia-Bronze, 2012 holte er Silber, mit Gold 2016 in Rio erfüllte er sich seinen größten sportlichen Traum. Danach, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, hörte er auf. Inzwischen hält er u.a. Vorträge als Keynote-Speaker. Olympia lässt ihn trotzdem nicht los: Bei Eurosport ist er seit Jahren angesehener TV-Experte bei Winter- und Sommerspielen.

Jetzt also Zirkus. “Turnen”, sagt er, “ist Präzision, aber Flic Flac ist pures Adrenalin! Es ist mir eine Freude und Ehre, mit meinem Freund René Casselly gemeinsam aufzutreten. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, wo unsere gemeinsame Reise in der Manege hingeht.” Die Zuschauer auch nicht …

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René Casselly und Fabian Hambüchen beim Schleuderbrett-Training
Olympia Goldmedaillen-Gewinner Fabian Hambüchen verletzt sich beim Training
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Hambüchen-STurz aus 
3 Meter Höhe

Im Training auf dem Schleuderbrett
 

Der Turnstützpunkt in Wetzlar. Bis zu seinem Olympiasieg 2016 trainierte Fabian Hambüchen (inzwischen 38) in der Halle in der Dammstraße. Jetzt machen sich dort

Hambüchen und Zirkus-Superstar René Casselly (29) fit für einen möglichen Auftritt beim “17. Festival der Artisten”. Casselly möchte seinen Kumpel überzeugen, ab Dezember in

Kassel gemeinsam in der Manege aufzutreten. Doch die vierte Trainingseinheit der beiden auf dem Schleuderbrett musste nach knapp zwei Stunden abgebrochen werden. Grund: Ein Sturz von Hambüchen. Das war passiert: Hambüchen stand zu quer auf dem Schleuderbrett, konnte deshalb nicht mehr sicher darauf landen - und stürzte aus fast drei Metern Höhen weit neben die Matten ungeschützt auf den Hallenboden. Dabei prellte er sich die Ferse des linken Fußes. Sein Vater Wolfgang brachte ihm sofort zwei Eispacks zur Kühlung. Trotzdem humpelte Hambüchen aus der Halle: “Das

wird eine Woche richtig weh tun. Es ist nichts groß kaputt. Bis zum nächsten Training passt das wieder.”

Casselly: “Daraus werden wir lernen. Wir wissen für die kommenden Trainingseinheiten, was wir anders machen müssen.” Bis dahin lief die Einheit richtig gut. “Es wird immer besser”, meint Hambüchen, “wir haben

uns schon bis zum doppelten Salto gesteigert.”

Hambüchen-STurz aus 
3 Meter Höhe

Im Training auf dem Schleuderbrett
 

Der Turnstützpunkt in Wetzlar. Bis zu seinem Olympiasieg 2016 trainierte Fabian Hambüchen (inzwischen 38) in der Halle in der Dammstraße. Jetzt machen sich dort

Hambüchen und Zirkus-Superstar René Casselly (29) fit für einen möglichen Auftritt beim “17. Festival der Artisten”. Casselly möchte seinen Kumpel überzeugen, ab Dezember in

Kassel gemeinsam in der Manege aufzutreten. Doch die vierte Trainingseinheit der beiden auf dem Schleuderbrett musste nach knapp zwei Stunden abgebrochen werden. Grund: Ein Sturz von Hambüchen. Das war passiert: Hambüchen stand zu quer auf dem Schleuderbrett, konnte deshalb nicht mehr sicher darauf landen - und stürzte aus fast drei Metern Höhen weit neben die Matten ungeschützt auf den Hallenboden. Dabei prellte er sich die Ferse des linken Fußes. Sein Vater Wolfgang brachte ihm sofort zwei Eispacks zur Kühlung. Trotzdem humpelte Hambüchen aus der Halle: “Das

wird eine Woche richtig weh tun. Es ist nichts groß kaputt. Bis zum nächsten Training passt das wieder.”

Casselly: “Daraus werden wir lernen. Wir wissen für die kommenden Trainingseinheiten, was wir anders machen müssen.” Bis dahin lief die Einheit richtig gut. “Es wird immer besser”, meint Hambüchen, “wir haben

uns schon bis zum doppelten Salto gesteigert.”

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René Casselly beim Salto

Foto (c) RTL/ Stefan Gregorowius

Wie lerne ich
einen Salto?

René Casselly erklärt den Zirkus-Klassiker nach spektakulärem Let’s-Dance-Auftritt 

Es war ein spektakulärer Auftritt von René Casselly (29).
Zu seinem TV-Auftritt bei Let’s Dance (RTL) flog er im beigen Anzug aufs Tanzparkett – mit einer ganzen Reihe von

FlicFlacs sowie einem Salto.

Jetzt fragen sich viele: Wie macht man eigentlich einen Salto?

Casselly erzählt: „Was von außen so leicht aussieht, hat viel mit Arbeit und Erfahrung zu tun. Man muss am Anfang eine Grundlage haben. Am besten holt man sich schon einen Trainer, wenn man sehr jung ist. Dann fängt man beispielsweise mit einem Purzelbaum an, danach kommt eine Radwende.“ Als gute Vorübung gelten auch Hocksprünge.

Wie schwer ist ein Salto?

„Gar nicht mal so schwer. Auf einer Skala von 1 bis 10 würde ich einen Salto mit Schwierigkeitsgrad 5 schätzen.“ Es gibt einen Vorwärts- und einen Rückwärtssalto. Ein 
Rückwärtssalto gilt als leichter zu lernen, obwohl es mehr Überwindung kostet, nach hinten zu springen.

Wie geht ein Salto rückwärts?

Casselly: „Schulterbreiter Stand. Arme ausgestreckt nach vorne. Blick so lange wie möglich geradeaus. Dann in die Hocke gehen, der Rücken bleibt aufrecht. Je aufrechter der Rücken bleibt, umso weniger Rotation und Energieaufwand benötigt man.“Casselly erzählt weiter: „Dann das Wichtigste: Die Arme müssen mit viel Schwung nach oben gerissen werden. Danach katapultartig abspringen. Die Brust wird geöffnet, die Arme oben gelassen, die Knie schnell zur Brust gezogen. Die Hände greifen zu den Knien. Wichtig ist jetzt, klein zu bleiben. Erst wenn man den Boden sieht, öffnet man diese Haltung und landet wieder auf den Füßen, am besten auf den Fußballen.“

Wie gefährlich ist der Sprung?

Casselly: „Einen Salto darf man nicht unterschätzen. Man kann sich schwer verletzen, beispielsweise wenn man auf den Kopf fällt. Deshalb muss man diese Übung immer mit Respekt behandeln.“

Wie oft trainiert René Casselly heute noch?

„Gar nicht mehr so oft. Ich habe ihn früher so oft geübt, dass er in Fleisch und Blut übergegangen ist. Ich könnte auch jederzeit um 4 Uhr morgens einen Salto machen. Das ist wie Fahrradfahren: Man verlernt ihn nie.“
 

Hinweis: Bitte versuchen Sie Akrobatik dieser Art niemals ohne professionelle Anleitung und Absicherung nachzumachen!

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