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Olympia-Gewinner Fabian Hambüchen mit René Casselly vor dem Flic Flac-Zelt

VOM RECK IN
DIE MANEGE

Olympiasieger Hambüchen tritt als Artist auf
 

Der eine ist zweifacher Zirkus-Weltmeister, der andere Turn-Olympiasieger.

Jetzt machen René Casselly (29, 2012 und 2023 Sieger des Goldenen Clowns in Monte Carlo) und Fabian Hambüchen (38, Gold am Reck 2016 in Rio) gemeinsame Sache: Hambüchen tritt ab Dezember beim “17. Festival der Artisten” auf - und zwar in allen 69 Shows.
 

Schon im März und Mai trafen sich Casselly und Hambüchen zu Trainingseinheiten. Weil sich der Turn-Star aber bei einem Sturz aus fast drei Metern Höhe am Fuß verletzte, musste die für diese Woche geplante nächste Trainingseinheit abgesagt werden.

Trotzdem wurde jetzt das Engagement von Hambüchen bekannt gegeben - bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Flic-Flac-Zelt, das probeweise und für die TÜV-Abnahme auf dem Messegelände Schwanenwiese in Kassel aufgebaut wurde. Casselly und Hambüchen werden sogar gemeinsam eine Show-Nummer mit Salti und anderen Kunststücken auf dem Schleuderbrett zeigen.

René Casselly macht einen Jubel-Salto: “Olympiasieger im Zirkus hat man nicht alle Tage. Fabi hat Bock auf eine neue Herausforderung. Ich bin mir sicher, dass es eine hammergeile Show wird. Das Schleuderbrett wird nicht nur für Fabi eine Premiere, sondern auch für mich - so etwas habe ich im Zirkus noch nie gemacht. Es ist von Vorteil, dass wir uns schon seit Jahren gut kennen und befreundet sind.”
 

Und Fabian Hambüchen freut sich so: “Ich tausche die klassische Turnhalle gegen das Zirkuszelt. Turnen ist Präzision, aber Flic Flac ist pures Adrenalin! Es ist mir eine Freude und Ehre, mit meinem Freund René Casselly gemeinsam aufzutreten. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, wo unsere gemeinsame Reise in der Manege hingeht. Mit einem Ausnahmekünstler wie René an einer Schleuderbrett-Nummer zu feilen, pusht mich noch mal auf ein ganz neues Level. Das wird absolut spektakulär. Wir werden uns gegenseitig inspirieren.“
 

Vom Reck in die Manege - was für eine ungewöhnliche tolle Geschichte.

Lets Dance Gewinner Anastasia Maruster, Fabian Hambüchen, René Casselly und Kathrin Menzinger

Let´s go
für Let´s dance StarS

Zwei TV-Stars verstärken das “17. Festival der Artisten”: Kathrin Menzinger (37) und Anastasia Maruster (28) treten bei allen 69 Shows in Kassel auf. Beide sind aus dem RTL-Format “Let’s Dance” bekannt. Menzinger gewann 2022 die Show mit Circus-Chef René Casselly, Maruster wurde mit Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen 2025 Dritte. Jetzt werden die Vier zum ersten Mal gemeinsam als Quartett in der Manege tanzen.

Kathrin Menzinger freut sich auf die Auftritte rund um Weihnachten (10.12. bis 10.1.): “Dass René seinen eigenen Weihnachtscircus übernimmt, ist ein ganz besonderer Meilenstein. Ich bin unglaublich stolz auf ihn. Für mich war sofort klar, dass ich Teil dieser Reise sein möchte. Duo Durchgeknallt is back again! Unsere gemeinsame Geschichte ist noch lange nicht zu Ende.” Als “Duo Durchgeknallt” wurden Casselly und Menzinger einst von Let’s-Dance-Moderator Daniel Hartwich bezeichnet.
 

Auch Anastasia Maruster sprüht vor Enthusiasmus: “René hat mich schon immer mit seiner Kunst und seiner Kreativität beeindruckt. Dass es dabei auch noch die erste Show in

seinem eigenen Circus ist, macht das Ganze noch emotionaler. Zu sehen, wie jemand seinen Traum verwirklicht und dabei Menschen zusammenbringt, die die Bühne und die Kunst lieben, ist etwas sehr Inspirierendes. Zudem freue ich mich riesig darauf, wieder mit Fabi zu tanzen. Wir haben bei Let’s Dance eine ganz besondere Reise erlebt.”

 

Und René Casselly, der die Shows produziert und selbst bei drei Acts zu sehen sein wird: “Kathrin und ich haben schon mehr als 500 Tänze gemeinsam getanzt – vielleicht werden daraus ja irgendwann 1.000. Für die Show planen wir zwei gemeinsame Tanz-Nummern. Mit Anastasia und Fabian entsteht außerdem ein tolles Vierergespann. Was wir auf die Bühne bringen, geht weit über klassischen Gesellschaftstanz hinaus: Es wird eine Mischung aus Performance, Artistik und akrobatischen Elementen.”

 

Am vergangenen Montag trafen sich die Vier - Menzinger, Maruster, Hambüchen und Casselly - in einem Café in der Kasseler City zu einer ersten gemeinsamen Besprechung. Was dabei herauskam, werden die Flic-Flac-Fans ab dem 10. Dezember im Circus-Zelt bewundern können.

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René Casselly und Fabian Hambüchen beim Schleuderbrett-Training
Olympia Goldmedaillen-Gewinner Fabian Hambüchen verletzt sich beim Training
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Hambüchen-STurz aus 
3 Meter Höhe

Im Training auf dem Schleuderbrett
 

Der Turnstützpunkt in Wetzlar. Bis zu seinem Olympiasieg 2016 trainierte Fabian Hambüchen (inzwischen 38) in der Halle in der Dammstraße. Jetzt machen sich dort

Hambüchen und Zirkus-Superstar René Casselly (29) fit für einen möglichen Auftritt beim “17. Festival der Artisten”. Casselly möchte seinen Kumpel überzeugen, ab Dezember in

Kassel gemeinsam in der Manege aufzutreten. Doch die vierte Trainingseinheit der beiden auf dem Schleuderbrett musste nach knapp zwei Stunden abgebrochen werden. Grund: Ein Sturz von Hambüchen. Das war passiert: Hambüchen stand zu quer auf dem Schleuderbrett, konnte deshalb nicht mehr sicher darauf landen - und stürzte aus fast drei Metern Höhen weit neben die Matten ungeschützt auf den Hallenboden. Dabei prellte er sich die Ferse des linken Fußes. Sein Vater Wolfgang brachte ihm sofort zwei Eispacks zur Kühlung. Trotzdem humpelte Hambüchen aus der Halle: “Das

wird eine Woche richtig weh tun. Es ist nichts groß kaputt. Bis zum nächsten Training passt das wieder.”

Casselly: “Daraus werden wir lernen. Wir wissen für die kommenden Trainingseinheiten, was wir anders machen müssen.” Bis dahin lief die Einheit richtig gut. “Es wird immer besser”, meint Hambüchen, “wir haben

uns schon bis zum doppelten Salto gesteigert.”

Hambüchen-STurz aus 
3 Meter Höhe

Im Training auf dem Schleuderbrett
 

Der Turnstützpunkt in Wetzlar. Bis zu seinem Olympiasieg 2016 trainierte Fabian Hambüchen (inzwischen 38) in der Halle in der Dammstraße. Jetzt machen sich dort

Hambüchen und Zirkus-Superstar René Casselly (29) fit für einen möglichen Auftritt beim “17. Festival der Artisten”. Casselly möchte seinen Kumpel überzeugen, ab Dezember in

Kassel gemeinsam in der Manege aufzutreten. Doch die vierte Trainingseinheit der beiden auf dem Schleuderbrett musste nach knapp zwei Stunden abgebrochen werden. Grund: Ein Sturz von Hambüchen. Das war passiert: Hambüchen stand zu quer auf dem Schleuderbrett, konnte deshalb nicht mehr sicher darauf landen - und stürzte aus fast drei Metern Höhen weit neben die Matten ungeschützt auf den Hallenboden. Dabei prellte er sich die Ferse des linken Fußes. Sein Vater Wolfgang brachte ihm sofort zwei Eispacks zur Kühlung. Trotzdem humpelte Hambüchen aus der Halle: “Das

wird eine Woche richtig weh tun. Es ist nichts groß kaputt. Bis zum nächsten Training passt das wieder.”

Casselly: “Daraus werden wir lernen. Wir wissen für die kommenden Trainingseinheiten, was wir anders machen müssen.” Bis dahin lief die Einheit richtig gut. “Es wird immer besser”, meint Hambüchen, “wir haben

uns schon bis zum doppelten Salto gesteigert.”

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René Casselly beim Salto

Foto (c) RTL/ Stefan Gregorowius

Wie lerne ich
einen Salto?

René Casselly erklärt den Zirkus-Klassiker nach spektakulärem Let’s-Dance-Auftritt 

Es war ein spektakulärer Auftritt von René Casselly (29).
Zu seinem TV-Auftritt bei Let’s Dance (RTL) flog er im beigen Anzug aufs Tanzparkett – mit einer ganzen Reihe von

FlicFlacs sowie einem Salto.

Jetzt fragen sich viele: Wie macht man eigentlich einen Salto?

Casselly erzählt: „Was von außen so leicht aussieht, hat viel mit Arbeit und Erfahrung zu tun. Man muss am Anfang eine Grundlage haben. Am besten holt man sich schon einen Trainer, wenn man sehr jung ist. Dann fängt man beispielsweise mit einem Purzelbaum an, danach kommt eine Radwende.“ Als gute Vorübung gelten auch Hocksprünge.

Wie schwer ist ein Salto?

„Gar nicht mal so schwer. Auf einer Skala von 1 bis 10 würde ich einen Salto mit Schwierigkeitsgrad 5 schätzen.“ Es gibt einen Vorwärts- und einen Rückwärtssalto. Ein 
Rückwärtssalto gilt als leichter zu lernen, obwohl es mehr Überwindung kostet, nach hinten zu springen.

Wie geht ein Salto rückwärts?

Casselly: „Schulterbreiter Stand. Arme ausgestreckt nach vorne. Blick so lange wie möglich geradeaus. Dann in die Hocke gehen, der Rücken bleibt aufrecht. Je aufrechter der Rücken bleibt, umso weniger Rotation und Energieaufwand benötigt man.“Casselly erzählt weiter: „Dann das Wichtigste: Die Arme müssen mit viel Schwung nach oben gerissen werden. Danach katapultartig abspringen. Die Brust wird geöffnet, die Arme oben gelassen, die Knie schnell zur Brust gezogen. Die Hände greifen zu den Knien. Wichtig ist jetzt, klein zu bleiben. Erst wenn man den Boden sieht, öffnet man diese Haltung und landet wieder auf den Füßen, am besten auf den Fußballen.“

Wie gefährlich ist der Sprung?

Casselly: „Einen Salto darf man nicht unterschätzen. Man kann sich schwer verletzen, beispielsweise wenn man auf den Kopf fällt. Deshalb muss man diese Übung immer mit Respekt behandeln.“

Wie oft trainiert René Casselly heute noch?

„Gar nicht mehr so oft. Ich habe ihn früher so oft geübt, dass er in Fleisch und Blut übergegangen ist. Ich könnte auch jederzeit um 4 Uhr morgens einen Salto machen. Das ist wie Fahrradfahren: Man verlernt ihn nie.“
 

Hinweis: Bitte versuchen Sie Akrobatik dieser Art niemals ohne professionelle Anleitung und Absicherung nachzumachen!

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